Leichte Sprache
Schrift·größe

Eis·segeln

Eis·segeln ist Segeln auf einem zu·gefrorenen See.
Man sitzt in einem Schlitten mit 3 Kufen.
Über dem Schlitten ist ein Segel.
Eis·segeln ist die schnellste Art zu segeln.

Ein Eis·schlitten mit der Nummer G 633 auf schwarzem Eis. Die Sonne scheint von hinten.
Ein Eis·schlitten mit der Nummer G 633 auf schwarzem Eis. Die Sonne scheint von hinten.

Warum ist ein Eis·schlitten so schnell?

Auf dem Eis gibt es fast keine Reibung.
Und es gibt keine Wellen.
Darum wird der Schlitten immer schneller.

Der Schlitten fährt 2-mal bis 4-mal so schnell wie der Wind.
Auf gutem Eis fährt er mehr als 100 Kilometer in der Stunde.

Eis·segeln ist anstrengend.
Man friert beim Fahren nicht.
Der Körper ist die ganze Zeit angespannt.

Die Geschichte vom Eis·segeln

Vor etwa 400 Jahren haben Fischer in Holland Kufen an ihre Boote gebaut.
So kamen sie im Winter über das Eis.

Im Jahr 1865 gab es den ersten Eis·segel-Verein.
Das war in den USA.

Im Jahr 1937 gab es einen Wett·bewerb für einen billigen Eis·schlitten.
Jeder sollte ihn selbst bauen können.
Dieser Schlitten heißt bis heute DN.

Im Jahr 1987 wurde unser Verein gegründet.

Das Eis

Ein Eis·schlitten auf klarem, dunklem Eis. Das Eis spiegelt den Himmel.
Ein Eis·schlitten auf klarem, dunklem Eis. Das Eis spiegelt den Himmel.

Gutes Eis ist klar und glatt.
Man nennt es Schwarz·eis.
Das Eis muss dicker als 15 Zentimeter sein.

Eis ist nicht überall gleich dick.
Am Ufer ist es oft dünn.
Dort, wo Wasser in den See fließt, ist es oft dünn.
Unter Schnee sieht man das Eis nicht.

Darum fahren wir nur auf Seen, wo jemand das Eis gemessen hat.
Und wir messen vor Ort noch einmal selbst.

Das braucht man auf dem Eis

  • Einen Helm und eine Schutz·brille.
  • Eis·pickel: Das sind Griffe mit Spitzen. Damit zieht man sich aus dem Wasser.
  • Eine Rettungs·weste. Sie bläst sich im Wasser auf.
  • Schuhe mit Spikes. Das sind kleine Metall·spitzen unter dem Schuh.
  • Warme Kleidung, die den Wind abhält.
  • Ein Handy, ein langes Seil und einen Wurf·sack.
  • Geh nie allein auf das Eis. Sag immer jemandem, wo du bist.

Scheine und Versicherung

Für Wett·fahrten in Deutschland braucht man einen Eis·segel-Schein.
Den Schein gibt es vom Deutschen Segler-Verband.
Kurz: DSV.

Man braucht auch eine Haftpflicht-Versicherung.
Sie zahlt, wenn man einen Schaden macht.

Auf dem Eis gibt es Regeln.
Die Regeln sagen, wer Vorfahrt hat.
Wir erklären dir die Regeln vor der ersten Fahrt.

Wir fahren immer zusammen

Mehrere Eis·schlitten auf einem See mit Schnee. Die Sonne scheint.
Mehrere Eis·schlitten auf einem See mit Schnee. Die Sonne scheint.

Welcher See trägt, weiß man oft erst mitten in der Woche.
Unsere Mit·glieder schauen in ganz Europa nach gutem Eis.
Dann fahren wir zusammen hin.

Als Mit·glied bist du nie allein auf dem Eis.

Wett·fahrten auf dem Eis

Viele Eis·schlitten stehen in einer Reihe am Start.
Viele Eis·schlitten stehen in einer Reihe am Start.

Beim Start schiebt man den Schlitten an.
Dann springt man hinein.
Bei großen Wett·fahrten starten bis zu 50 Boote zusammen.

Bei uns zählt vor allem der Spaß.
Nicht der Platz am Ende.

Ich will Eis·segeln ausprobieren

Diese Seite ist in Leichter Sprache. Eine Prüf·gruppe hat den Text noch nicht geprüft.
Diese Seite in Alltags·sprache lesen