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Reviere

Unsere Heimat ist der Ratzeburger See. Unser Revier ist Europa.

Ratzeburger See

Der Ratzeburger See liegt im Naturpark Lauenburgische Seen im Südosten Schleswig-Holsteins; sein Nordostufer grenzt an Mecklenburg-Vorpommern. Rund 14 Quadratkilometer Wasserfläche, bis zu 24 Meter tief, durch Dämme in den Großen Ratzeburger See, den Domsee und den Küchensee geteilt. Die Stadt Ratzeburg liegt auf einer Insel mittendrin.

In den ersten 25 Jahren des Vereins wurde mit drei Ausnahmen jeden Winter gesegelt – auf dem Ratzeburger See oder im Ausweichrevier Mecklenburg-Vorpommern; 1996 lag das Eis 35 Zentimeter dick, 2012 noch 25. Heute friert der See nur noch selten tragfähig zu. Wenn es passiert, sind wir da. Sonst fahren wir.

Aquarell: zwei DN-Schlitten auf dem Eis
Aquarell: zwei DN-Schlitten auf dem Eis

Wohin wir fahren, wenn das Eis ruft

DN-Gruppe am Reschensee vor Bergen

Reschensee, Südtirol

Auf fast 1.500 Metern Höhe friert der Stausee am Reschenpass verlässlicher zu als die norddeutschen Seen. Vor der Kulisse des Ortlergebiets treffen sich hier Eissegler aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien.

G 633 im Startfeld einer DN-Regatta in Schweden

Schweden, Finnland, Baltikum

Große Seen, lange Winter, schwarzes Eis: Skandinavien und das Baltikum sind die Heimat der großen Eissegelregatten. Wenn Deutschland grün bleibt, fahren wir nach Norden.

DN-Schlitten im Abendlicht, gesehen aus einem Zelt

Masuren, Mecklenburg, Brandenburg

Die Masurische Seenplatte in Polen gilt als zentrale Anlaufstelle der europäischen Eissegler. Näher liegen die Mecklenburgische Seenplatte und die brandenburgischen Seen – oft die erste Chance im Winter.

Lager am Strand von Rømø mit Dannebrog

Rømø und Fanø, Dänemark

Für das Strandsegeln geht es an die dänische Nordseeküste. Die kilometerbreiten Strände von Rømø und Fanø gehören zu den besten Strandsegelrevieren Europas.

Wie eine Eisfahrt zustande kommt

Welcher See trägt, zeigt sich oft erst in der Wochenmitte. Dann laufen die Telefone: Scouts melden Eisstärken, die Flotten tauschen sich aus, und am Freitag rollen die Anhänger. Einen festen Takelplatz gibt es nicht – getakelt wird dort, wo gesegelt wird. Als Mitglied bist du im Verteiler und fährst mit der Gruppe.